LGBT-Ranking: Das sind Deutschlands Top 100 Führungskräfte

Premiere in Deutschland: Zum ersten Mal wurde eine Liste bedeutender, deutscher LGBT-Führungskräfte veröffentlicht. Das Ranking wurde von der Prout at Work Foundation und dem Unternehmen Uhlala ins Leben gerufen – initiiert von Stuart Cameron, CEO von Uhlala, den wir bereits in unserer Watchlist 2018 hatten. In den vergangenen Monaten wurden dafür über 100 Personen nominiert. Die finale Selektion der Top-Auswahl wurden von einer Jury vorgenommen, darunter Siemens-Vorstand Janina Kugel und Allianz-Vorstand Ana-Christina Grohnert, ebenso wie von Medienseite Jenny von Zepelin, leitende Redakteurin bei Capital sowie Christian Cohrs, Chefredakteur bei Business Punk. Kriterien für die Entscheidung waren neben dem beruflichen Erfolg auch das Engagement, welches die Kandidaten für das Thema an den Tag legen.

Auf Platz 1 der „Top 100 Out Executives“ wurde Katrin Suder, Leiterin des Digitalrats der Bundesregierung gekürt. Unter den weiteren prominenten Namen auf der Liste finden sich Führungskräfte von Unternehmen wie McKinsey, Accor oder SAP.

Die erste Liste in Deutschland

Die Liste ist bislang die Einzige ihrer Art in Deutschland. In den USA und Großbritannien hingegen gibt bereits seit einigen Jahren vergleichbare Initiativen. Da wir mit Capital Medienpartner der Initiative waren, haben wir jetzt exklusiv die Top 25 für euch zusammengefasst.

Hier geht es zu den „Top 25 Out Executives“

„Wir sind sehr stolz darauf, dass die Liste – als erste ihrer Art in Deutschland – bereits einen so starken Zulauf bedeutsamer, seniorer und engagierter geouteter Führungskräfte erhalten hat“, sagte Albert Kehrer, Vorstand der Prout at Work-Foundation. „Dass die Liste zudem von einer Frau angeführt wird und sich allein unter den Top 10 bereits 60 Prozent Frauen befinden – ist für mich zudem ein deutliches Zeichen für den Wandel.“ Allerdings betonen die Macher auch, dass deutlich mehr prominente Namen auf der Liste stehen könnten – Namen, die den Organisatoren und Jury-Mitgliedern teilweise persönlich bekannt seien. Obwohl die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen bereits vollzogen sei, so trauten sich viele nicht mit ihrem Namen auf einer Liste veröffentlicht zu sein – so heißt es von Seiten der Initiatoren.

Die weiteren 75 Out-Executives der Top 100 findet ihr auf der nächsten Seite.


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